München und Bad Füssing kommen sich immer näher

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Die bayerische Landeshauptstadt und das Bayerische Golf- und Thermenland kommen sich immer näher. Einen Monat früher als geplant wird Ende September ein weiterer 33 Kilometer langer Abschnitt der Autobahn A94 zwischen München und dem Autobahnkreuz zur A3 bei Pocking dem Verkehr übergeben. Durch den 440 Millionen Euro teuren neuen Streckenabschnitt  zwischen Pastetten bei Erding und Heldenstein bei Mühldorf am Inn verkürzt sich die Fahrzeit München-Bad Füssing auf rund eineinhalb Stunden.
Das neue privat finanzierte Teilstück der insgesamt 77 Kilometer langen „Isentalautobahn“ schließt die Lücke zwischen den übrigen bereits fertiggebauten Autobahnabschnitten zwischen München und Mühldorf. Die Autobahn von München nach Niederbayern ist damit über 100 Kilometer durchgehend vierspurig befahrbar.
„Die Fahrzeit zwischen München und den Bad Füssinger Thermen reduziert das auf knapp eineinhalb Stunden“, sagt Bad Füssings Bürgermeister Alois Brundobler. Bereits heute ist Bad Füssing eines der beliebtesten Gesundheits- und Wellness-Reiseziele der Münchner – trotz der bisher über zweistündigen Anfahrtszeit über die Bundesstraße B12.
Der Bau der letzten noch offene Autobahn-Teilstücke im Bereich Simbach sowie von Malching bis zum Anschluss an die A 3 Nürnberg-Wien bei Pocking laufen oder sind in der Planung und sollen laut Bundesverkehrswegeplan mit oberster Priorität fertiggestellt werden. Die Finanzierung ist gesichert.
Die A 94 ist nach aktuellen Planungen der letzte Autobahnneubau in Bayern. Projektziel war und ist die Realisierung einer leistungsfähigen Fernstraßenverbindung zwischen München und dem Bayerischen Golf- und Thermenland sowie nach Österreich und in die Länder Südosteuropas.

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