„Biblische“ Therapie für die Seele

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Der Bad Füssinger Bibelgarten ist ein Novum in Deutschlands Heilbädern – eine faszinierende Verbindung zwischen entspannendem grünen Paradies und der Kraft des biblischen Worts.

110 Pflanzen sind in der Heiligen Schrift erwähnt. 80 von ihnen können die Besucher in Bad Füssing (Landkreis Passau) in einem eigenen Bibelgarten blühen und wachsen sehen. Aufwendig arrangiert erfreuen dort Pflanzen, die sich seit Jahrtausenden in der Bibel wiederfinden, die Besucher: als erbauender „Quell“ zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte von Seele und Geist.

Vom Olivenbaum bis zur Pfingstrose, mit ihrer roten Farbe Symbol für die Feuerzungen, die auf die Apostel am Pfingsttag herabfielen. Der in der Bibel vielfach zitierte Feigenbaum wächst im Bibelgarten ebenso wie der Akazienbaum, auf dessen Holz die Israeliten einst beim Auszug aus Ägypten die Steintafeln mit den zehn Geboten trugen. Der Bereich mit Wüstenpflanzen macht ein Zitat aus dem „Buch der Weisheit“ erlebbar: „Gott lässt selbst in der Wüste Pflanzen wachsen: Kakteen, Aloe, Ginster und Sukkulenten“. Die Bad Füssinger haben diesen Pflanzen im Park zwischen evangelischer und katholischer Kirche einen neuen Lebensraum geschaffen zur Freude und Erbauung von Kurgästen und Bürgern. Der niederbayerische Kurort Bad Füssing ist mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern das beliebteste Heilbad Europas.
Bad Füssings Therapeuten setzen seit Jahrzehnten auf die Kraft des legendären Thermalwassers mit seiner verblüffenden Heilwirkung bei Gelenkerkrankungen, Rheuma und auch gegen Stress. Aber sie bauen auch auf die selbstheilenden Kräfte von Seele und Geist. Bad Füssings Kurparks mit ihren Millionen Blumen gelten als „blühende Medizin“ gegen den Stress des Alltags.

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