Bad Füssing 2016: Absoluter Rekord bei den Gästeankünften

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Europas besucherstärkstes Heilbad hat 2016 die höchste Zahl von Gästeankünften in der Geschichte des Kurorts verzeichnet. „315.425 Übernachtungsgäste – das entspricht einem Plus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr“, sagt Bad Füssings Kurdirektor Rudolf Weinberger. „Damit kamen 2016 rund 25 Prozent mehr Gäste zu uns als noch vor zehn Jahren – eine glänzende Bilanz angesichts der drastischen Einbrüche bei den ambulanten Badekuren.“ 

Mit 2,43 Millionen Übernachtungen und insgesamt 1,6 Millionen Besuchern jährlich liegt das Heilbad im Herzen des Bayerischen Thermenlands auf Platz elf aller touristischen Reiseziele in Deutschland, übertroffen nur von den Großstädten wie Berlin, München, Hamburg und Frankfurt mit ihrem ausgeprägten Business-Tourismus aber weit vor Heidelberg oder den Nordsee-Inseln. Der in nur 70 Jahren „auf der grünen Wiese“ nahe der österreichischen Grenze gewachsene Kurort gilt heute als das meistbesuchte Heilbad weltweit.
Mit 450 Millionen Euro touristischem Umsatz zählt Bad Füssing heute zu den wichtigsten Tourismus-Motoren in Bayern. Der Kurort glänzt mit Rekordzahlen: Rund 90 Prozent Stammgästeanteil und einer durchschnittlichen Anreise von 488 Kilometer mit dem weitesten Einzugsgebiet aller deutschen Heilbäder.

Motor der Entwicklung des einstigen Weilers zum Star unter Europas Heilbädern ist das legendäre Heilwasser, das hier 56 Grad heiß aus über 1000 Meter Tiefe sprudelt. Eine Reihe von wissenschaftlichen Studien bestätigte in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine deutliche Linderung von Gelenk- und Rheumaproblemen bei mehr als 75 Prozent der Badegäste. Eine ganz aktuelle Studie der Universität Würzburg bescheinigte bereits bei einem 10-Tage-Aufenthalt eine deutliche Reduzierung von Stress- und Burnout-Sympthomen.

Ungeachtet aller Erfolgszahlen ist Bad Füssing wie alle anderen europäischen Urlaubsregionen mit dem allgemeinen Trend zum Kurzurlaub konfrontiert. Die Aufenthaltsdauer sank im abgelaufenen Jahr von 8 auf 7,7 Tage. „Eine um 0,1 Tage kürzere Aufenthaltszeit bedeutet de facto 1,3 Prozent weniger Übernachtungen“, sagt Kurdirektor Weinberger. Aber auch hier steht Bad Füssing besser da als die übrigen Kurorte. In den anderen bayerischen Mitbewerbern liegt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer derzeit bei deutlich unter fünf Tagen.

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